Warum Meditation for Future?

„Fridays for Future“ hat weltweit die Aufmerksamkeit für die drohende Klimakatastrophe erhöht und steigert den gesellschaftlichen Druck für dringend notwendige Veränderungen. Mit „Meditation for Future“ wollen wir eine Ergänzung zu dieser Bewegung schaffen. Wir verfolgen dabei die gleichen Ziele.

Warum Meditation? Um der unübersehbaren Erderwärmung zu begegnen, braucht es einen breiten Bewusstseinswandel. Eine Möglichkeit dazu ist der aufrüttelnde Protest Greta Thunbergs: „I want you to panic!“ Ein weiterer Weg kann die Meditation sein. Statt der Suche nach Glück durch „mehr, höher, schneller, weiter“ führt sie zu mehr „Geistes“-Klarheit, Selbst-Zufriedenheit und Verbundenheit mit der Schöpfung. Mit nachhaltigen Folgen für das eigene Konsumverhalten und den Umgang mit der Natur.

Diese Plattform verbindet Menschen, die die Welt in diesem Sinne beeinflussen möchten. Sie bietet öffentliche Aktionen, Wissensvermittlung und die Teilnahme an einer vernetzten Meditationspraxis. (siehe Teilnahme-App) Wir verstehen dieses Engagement als gewaltlosen Protest gegen Rücksichtslosigkeit und klimaschädigenden Wachstumswahn – und als Eintreten für ein achtsames Miteinander von Mensch und Umwelt.

Das aktuelle Thema Corona-Virus hat das Thema Klimawandel und Erderwärmung kurzzeitig aus den Medien verdrängt. Das wird sich (hoffentlich) wieder ändern, denn das langfristige Menschheitsthema Klimawandel erscheint uns weiterhin unvergleichlich größer und bedrohlicher.
Wir wollen uns nicht an Interpretationen oder Hypothesen beteiligen, was die Menschheit aus dem Umgang mit der Corona-Pandemie lernen kann oder lernen wird. Im Moment geht es darum, die Pandemie durchzustehen und möglichst viele Leben zu retten. Was danach kommt, ist offen und wird sich erst allmählich offenbaren. In jeder Krise steckt die Chance für einen Wandel. Wir sind mitten drin in einer Krise, deren Ausgang noch nicht absehbar ist. Das führt zu erhöhtem Stress, mit entsprechend starken emotionalen Reaktionen.

Wie soll man jetzt einen Text schreiben, der über die Beschreibung momentaner Befindlichkeit hinausgeht? Ich persönlich bin an einem Tag traurig über die Verstorbenen. Dann bin ich wütend über die Menschheit, die in ihrem Egoismus jetzt bereit ist, unglaublich viel Energie aufzubringen, wenn es um das eigene Leben geht, aber seit Jahrzehnten tatenlos zuschaut, wie eine Tierart nach der anderen ausstirbt und ein Ökosystem nach dem anderen unwiederbringlich zerstört wird. Seltener habe ich auch Angst; Angst um mein eigenes Leben und das meiner Lieben und auch Angst vor den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise.

Meditation ist gerade auch in Krisenzeiten ein unglaublich hilfreiches Instrument, um aufgewühlte Emotionen zu beruhigen. So können wir mit unserer Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt bleiben. Im offenen Gewahrsein für das, was jetzt tatsächlich passiert, können wir dann mit Umsicht und liebevoller Gelassenheit reagieren. Vielleicht dient sie vielen Menschen in dieser Zeit sogar dazu, grundsätzlicher über sich, das Wesentliche in ihrem Leben und das Verhältnis Mensch/Natur zu kontemplieren.

Wir laden Gruppen, die Meditation und Klimaschutz verknüpfen wollen, ein, ihre Projekte auf dieserPlattform zu veröffentlichen oder davon zu berichten. Bitte einfach eine Mail senden an Kontakt

Teilnahme-App

Wenn du Freitags mit anderen zusammen meditieren willst, klicke einmal auf deinen Standort auf der Karte in der Teilnahme-App. Du siehst alle, die auch an diesem Tag mit dir zusammen meditieren.
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Erfahre mehr darüber, warum wir glauben, dass Meditation hilft, den Problemen der Welt zu begegnen.


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Wissen vertiefen

Hier haben wir Links zusammengestellt, mit denen man sein Wissen über Meditation, der Änderung von Gewohnheiten und den Klimawandel vertiefen kann.

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Netzwerk

Hier gibt es Links zu Gruppen, die sich Freitags treffen um fürs Klima zu meditieren.



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